
21.01.21 –
Mit großer Bestürzung haben wir den aktuellen Kahlschlag im „Niederberg-Wäldchen“ erlebt. Unsere nachfolgenden Recherchen mit ökologisch versierten Fachleuten haben ergeben, dass der Klimawandel in Form von Hitze- und Trockenheitsstress der vergangenen drei Jahre für die Bäume letztlich tödlich ist. Die Rodungsmaßnahmen waren somit leider nicht zu vermeiden und es ist zu hoffen, dass damit der Vitalbestand besser geschützt ist.
Nicht akzeptabel dabei ist der Einsatz tonnenschwerer Maschinen, die durch extreme Bodenverdichtung die wichtige Bodenfauna und –flora auf viele Jahre hin weiträumig schädigen.
Je deutlicher die Folgen des Klimawandels werden, umso wichtiger ist es, einen konsequenten Klimaschutz zu betreiben, auch auf kommunaler Ebene. Darum treten wir neben weiteren Maßnahmen für eine erhebliche Steigerung der Nutzung von Sonne- und Windenergie ein, auch auf örtlicher Ebene in Neukirchen-Vluyn.
Bezogen auf das „Niederberg-Wäldchen“ bedeutet es, dass Erhaltungs- und Revitalisierungsmaßnahmen durchzuführen sind, um diese „grüne Lunge“ in der Mitte unserer Stadt zu erhalten. Um diese Maßnahmen stärker kommunal steuern zu können, befürworten wir eine Übernahme des „Niederberg-Wäldchens“ durch die Stadt Neukirchen-Vluyn.
Jörn Heintel und Tom Wagener
Im Auftrag der Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen Neukirchen-Vluyn
Kategorie
Pressemitteilung
Die Verlierer der Landwirtschaftspolitik von Agrarminister Alois Rainer sind kleinere Landwirtschaftsbetriebe, aber auch wir als [...]
Am 8. März wählt Baden-Württemberg einen neuen Landtag. Als Nachfolger von Winfried Kretschmann als Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg [...]
Was in Venezuela passiert, zeigt: Die noch immer weltweit hohe Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ist ein globales Sicherheitsrisiko. [...]